Vienna

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One reason I like Vienna so much – all the old buildings

Wir sind wieder unterwegs! Ein ganzes weiteres Jahr wäre schön, aber mit Studium und Arbeit läuft eben nicht immer ganz so, wie man es gerne hätte. Aber immerhin etwas!

Relativ spontan haben wir Sonntag Morgen die Rucksäcke gepackt, meinen Golf beladen und uns auf den Weg nach Fürstenstein, in die Nähe von Passau gemacht, wo wir eine Nacht bei meiner Großtante übernachten konnten. Fast acht Stunden Fahrt, die wir auf dem Weg nach Wien vor uns hatten, wären für einen Tag dann doch etwas zu viel gewesen. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend beim Italiener und konnten uns am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Frühstück und mit genug Proviant für die nächsten fünf Wochen, ausgeruht auf die letzten Kilometer begeben.

Und da waren wir dann: In meiner (aktuellen) Lieblingshauptstadt Wien. Ich hatte sie ja vor zwei Jahren bereits mit meinem Musik-Leistungskurs erkundet, aber für Flo war es der erste Besuch.
Leider regnete es bei unserer Ankunft, was aber nicht allzu schlimm war, denn erst einmal musste das winzige Appartement, welches wir auf AirBnB entdeckt hatten, bezogen werden, das Auto in sein Parkhaus gebracht und Essen für Abends eingekauft werden.
Richtig los ging unser Sightseeing-Programm dann erst am nächsten Tag.

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Castle Schönbrunn

Um uns ein wenig von unserer sportlichen Seite zu zeigen, liefen wir die 40 Minuten ins Stadtzentrum, wo wir uns in der Spanischen Hofreitschule, die in der Hofburg zuhause ist, die Morgenarbeit ansahen. Für mich war es wirklich interessant und spannend, den verschiedenen Bereitern beim Training ihrer verschiedenen Pferde, die sich in unterschiedlichen Ausbildungsständen befanden, zuzusehen. Einige wurden zusätzlich vom Boden aus vorgeführt und auch ein paar Lektionen der “Schule über der Erde”, also die Schulsprünge, waren zu bestaunen. Flo musste seinerseits meine begeisterten Erklärungen der gezeigten Übungen ertragen… Aber auch architektonisch ist die sogenannte Winterreithalle, die 1729-1735 unter Kaiser Karl IV. erbaut wurde, absolut beeindruckend. Prunkvoll ausgeschmückt und mit einem riesigen Portrait eben dieses Kaisers ist sie, wie wir in der späteren Führung lernten, ein fast schlichtes Bauwerk für die damalige Epoche des Barocks. Also wenn wir daheim so eine “schlichte” Reithalle hätten. Vor allem die einfach gehaltenen Kronleuchter…. 😀

Auch die Sattelkammer und die Führanlage, welche, statt wie gewöhnlich rund, oval geformt ist, wodurch die Bänder und Sehnen der Pferde weniger belastet werden, bekamen wir zu sehen.
Um auch etwas nach Flo Geschmack zu machen, besuchten wir “Time Travel Vienna”, wobei wir schnell feststellten, dass wir das Zielgruppenalter ganz schön überstiegen hatten. Die Zeitreise im 5D-Kino und mit sprechenden Wachs-Figuren war aber trotzdem ganz unterhaltsam. Weiter ging es zum Naschmarkt und daraufhin in das Restaurant “Zum alten Fasserl”, wo wir, typisch österreichisch, Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat und Käsespätzle aßen.


fullsizeoutput_65Der zweite richtige Tag begann gemütlicher mit einem Spaziergang durch
die Innenstadt, wo wir in einer Filiale der Café-Kette “aida” landeten und dort ein Stück Sacher-Torte teilten. Aber ich muss immer noch sagen… Meine Schwester macht die bessere!
Schloss Schönbrunn war unser nächster Stop. Nach einer kleinen Wanderung durch den Schlossgarten schauten wir bei der Apfelstrudelherstellung zu und probierten auch gleich ein kleines Stück.

 

 

-ENGLISH-

Finally we are back on the road again! Another year would be great but with university and work that is not going to happen and two weeks are better than nothing at all!

Relatively spontanous we packed our backpacks on Sunday morning, got my Golf ready and started our way to Fürstenstein near Passau where we could spend a night at my Grand-aunts place. The way from home to Vienna takes about eight hours, so we were lucky to be able to cut it in half.
We spent a relaxed evening at an Italian restaurant and after a huge breakfast on the next morning and enough supplies to last five weeks we moved on.

And there we were: In Vienna, currently my favourite capital. I already got to explore it two years ago with my music class but for Florian it was the first visit.
Unfortunately it was raining when we arrived but that was not too bad as we first had to move into our tiny apartment, which we had booked on AirBnB, take the car to an indoor parking and buy food for dinner.
So we did not really start with our sightseeing program until the next day.

To use the sporty side of ourselves a little bit we walked the 40 minutes into the city center where we watched the morning exercise at the Spanish Riding School which is located at the castle. For me it was really interesting to see all the riders work their horses which were all at different stages of training. Additionally, some of them were worked from the ground and we could even witness a few figures of the “school above the ground”, which means jumps (but in a dressage kind of riding.. so not over jumps or anything). Flo had to listen to all my enthusiastic explanations about all the shown exercises… Despite the horses being (of course) the main attraction, the architecture of the winter riding arena, which was built for emperor Karl IV. from 1729-1735, was just stunning. It was very pompous and had a giant portrait of the emperor, but, as we learned during the guided tour we joined later, for the baroque age almost plain. If I only had such a “plain” arena at home… Especially the simple chandeliers… 😀

To do something that Florian likes as well we visited “Vienna Time Travel” where we quickly learned that we exceeded the age of the target group just a liiiittle bit. The time travel at the 5D-cinema and all the wax statues were entertaining though.
We continued to the “Naschmarkt” and then to the Austrian restaurant “Zum alten Fasserl” where we, typically Austrian, ate Wiener Schnitzel and cheese spaetzle.

The second day started more relaxed with a walk through the city center where we went to one of the “aida”-cafés and shared a piece of Sachertorte. I still have to say… The one my sister bakes is better!
The Schönbrunn castle was our next stop. After a little ramble through the gardens we watched the making of the original apple strudel and tried a little piece 🙂

 

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One Comment

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  1. Riesige Wiener Schnitzel, Sachertorte, Apfelstrudel… jetzt weiß ich, warum Papa dieses Jahr unbedingt nach Wien will! Hört sich aber auch sonst alles sehr interessant an. Ob eure nächsten Ziele da mithalten können…?

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