The End

Ja ok, zu spaet fuer einen April Scherz. Und nein, ihr braucht uns auch morgen noch nicht vom Flughafen abzuholen, aber irgendwie ist das schon eine Art Ende.
Aber zurueck zu Townsville, also nicht ganz dem Ende. Der Regen hatte uns so lieb gewonnen, dass er uns bloederweise einfach nicht verlassen wollte und es um ein Haar sogar unmoeglich gemacht haette, die Farm ueberhaupt zu verlassen, da es in der Gegend einige ueberschwemmte Bruecken gab und auch die Schotterstrassen, die den Hof umgeben, immer matschiger wurden (was schon bei unserer Ankunft beinahe zu einer 180 Grad Drehung gefuehrt hatte…) . Und dabei hat mich das Wetter teilweise einfach nur an einen typischen Sommer in Deutschland erinnert! Ein Tag Sonnenschein und dann Regen, der einfach nicht mehr aufhoeren moechte. Dazu noch wunderbar schwuele Luft… Normal eben! Hier versinkt dabei ein Teil der Infrastruktur, ist eben so.
Was bei diesem Wetter aber immer noch echt gut geht, ist essen und deshalb lud Flo mich zum Brasilianer ein, das hatte ich auch noch nicht, kann es aber nur empfehlen! Staendig kamen Kellner mit Fleischspiessen vorbei (sehen so in etwa aus wie die Dinger im Doenerladen, nur in klein) und Flo durfte sich eine Scheibe abschneiden. Dazu wurden noch Beilagen serviert, wirklich gut! (Ich hatte natuerlich vegetarisch :D)

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Far far away!
Nun kommen wir aber doch mal zum Ende. Donnerstags ging es los zu unserer letzten groesseren Etappe auf dem Weg die Ostkueste hinauf und so trafen wir Freitags in Cairns ein. Der erste Halt war dabei die Specsavers-Filiale, denn zu unserem grossen Glueck hatte Flos ehemalige Chefin herausgefunden, dass hier noch Mitarbeiter gesucht werden, ihn vorgeschlagen und voilà, er hatte den Job, was wirklich grossartig ist, da die Jobsituation in Cairns (nicht nur) fuer Backpacker aktuell sehr schlecht ist.
Fuer den Nachmittag hatten wir dann drei Hausbesichtigungen, da wir uns entschlossen hatten, die letzten Wochen hier in einer WG zu verbringen. Und was soll ich sagen: Am Abend sind wir dann gleich eingezogen in unser Zimmer im Stadtteil Mooroobool und teilen ein huebsches kleines Haus mit Garten mit unserem Vermieter Darren und seinem Hund Benny 🙂 Nachdem wir es uns Samstags erst einmal etwas gemuetlich gemacht hatten, fuhren die Beiden Sonntags mit uns etwas weiter noerdlich nach Port Douglas.

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View from the road
Schon der Weg dort hin ist ein Erlebnis fuer sich. Ich habe ja immer etwas bedauert, dass wir nie die Great Ocean Road entlang gefahren sind, aber das war bevor wir diesen Ausflug machten. Grosse Teile der Strasse verlaufen naemlich direkt neben dem Meer, was fuer atemberaubende Ausblicke sorgt.
Die naechsten Stunden verbrachten wir dann damit, ueber die Port Douglas Markets zu schlendern, Schokobanane am Stiel zu naschen und Flo auszureden, ein Didgeridoo zu kaufen.
Und Montag war dann auch schon Flos erster Arbeitstag. Ich habe mich online und auch persoenlich in einigen Geschaeften beworben, aber es ist leider nirgends etwas daraus geworden (dabei hatte ich mich sogar an einer Gefluegeltheke beworben, also kann definitiv keiner sagen, ich waere zu waehlerisch gewesen!) also startete ich meine Karriere als Hausfrau, die mich bereits nach zwei Tagen wahnsinnig machte 😀
Und so gingen die letzten zwei Wochen dahin, Flo auf der Arbeit, ich am kochen, waschen, putzen, Reiseplaene schmieden und Fotos sortieren. Zwischendurch bekamen wir noch einmal Besuch von Steven, bevor er sich wieder auf den Weg zurueck nach Sueden machte und dann kam sie: Die erste Antwort auf die Verkaufsanzeige unseres Vans! Und dann noch zwei weitere! Da wir also nicht wussten, wie viel Zeit uns noch mit unserem “Paschulke” blieb, nutzten wir Flos freien Freitag und Samstag, um die Umgebung um Cairns zu erkunden.

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Milla Milla Falls

Der Freitag startete mit den “Josephine Falls”, wo es eine Art natuerliche Wasserrutsche gibt. Zum Glueck waren wir so frueh los gefahren, denn als wir dort ankamen, war von anderen Reisenden noch nichts zu sehen. Das Wasser fuehlte sich zwar erst einmal eiskalt an, aber war man dann endlich drin, hat es so viel Spass gemacht! Video dazu:

oder auf meiner/Flos Facebook Seite 😉
Weiter ging es nach Milla Milla, wo wir die “Mungalli Creek Dairy Farm” besuchten, Kaese und Joghurt probierten und fruehstueckten, bevor wir zum Waterfall Circuit fuhren. Hier liegen die drei Wasserfaelle “Milla Millia”, “Zillie” und “Ellinjaa” auf einem 15 km Rundweg und alle sind wirklich einen Besuch wert.
Unser naechster Stopp war wieder eine Milchfarm, diesmal “Gallo Cheese” in Atherton, wo wir auch zu Mittag assen. Man konnte sich die Produktionsraeume durch Glasscheiben 12916324_1278254345537337_5267830282399707543_oanschauen und auch den Kuehen und Kaelbern einen Besuch abstatten. Eines der Kleinen haette mich beinahe aufgefressen!
Dann war es auch schon Zeit fuer einen Nachmittagskaffee, gefolgt von einem Abstecher in eine Eiscremefabrik in Mareeba. Ich weiss nicht, wann ich das letzte mal so viel an einem einzigen Tag gegessen habe!
Und gegen 17 Uhr wartete dann der naechste Termin: Die ersten Interessenten fuer unser Auto wollten es besichtigen und sie schienen nicht uninteressiert 🙂 Gutes Timing! Jetzt haben wir die meisten Dinge in der Umgebung um Cairns gesehen und koennten es ohne Probleme los werden.

 

img_2530Unser Samstag startete sehr frueh, da wir um 7:30 eine Yoga Stunde am Strand in Palm Cove gebucht hatten. Die Lehrerin hatte einige ziemlich anstrengende Posen herausgesucht, aber was ist bitte besser als ein bisschen Sport mit dem Blick aufs Meer und einem leichten Seewind, der fuer Abkuehlung sorgt?

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Can you see the crocodile?
Ausserdem war der naechste Programmpunkt etwas zum Ausruhen: Wir machten einen Krokodilcruise auf dem Daintree-River (mit sechs Senioren! Keiner brachte Bier mit aufs Boot! Yay! :D). Die maennlichen Salzwasserkrokodile, die in diesem Fluss zu finden sind, werden ueber 5m lang! Leider haben wir keines dieser Exemplare zu Gesicht bekommen, jedoch zwei Weibchen, die etwa 2,5m massen und eines davon hatte sogar ihre Babys um sich herum schwimmen!
Um zu unserem naechsten Stopp in Cape Tribulation (uebrigens der noerdlichste Punkt der Ostkueste, der ueber geteerte Strassen zu erreichen ist) zu gelangen, mussten wir mit der Autofaehre ueber den Fluss kreuzen, den wir kurz davor noch mit dem Boot befahren hatten.

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The green spiky one is a Durian and directly underneath a breadfruit
Habt ihr schon einmal etwas von der Soursop gehoert? Oder der Rambutan? Vielleicht aber doch von der Durian? Zur Aufklaerung: Das sind Fruechte. Fuer den Nachmittag hatten wir eine Fruchtprobe mit Tour gebucht und diese drei gehoerten zu den ca. 14 Fruchtarten, die wir zu testen bekamen. Da gab es z.B. noch die Brotfurcht, die unreif und im Ofen gebacken fast wie Kartoffel schmeckt, oder auch die Schwarze Sapote, die wegen ihres Geschmacks auch als Schokopuddingfrucht bekannt ist. Die Durian ist Zuschauern des Dschungelcamps vielleicht schon einmal begegnet, allerdings mit grosser Wahrscheinlichkeit unter dem Namen “Kotzfrucht”. Ihr Geruch ist wirklich

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Rambutan
sehr sehr unangenehm und hat irgendwie etwas von Kaesefuessen, die seit Tagen kein Sonnenlicht mehr gesehen haben, weshalb wir damals in Malaysia schon ueberall in Hostels und Bussen Durian-Verbotsschilder gesehen hatten. Geschmacklich ist sie allerdings wirklich zu ertragen… Hat etwas von leicht angebrannten Zwiebeln! In meiner Fruehstuecksschuessel wird sie definitiv niemals landen, aber fuer mein Dschungelcamp haette ich jetzt schon den ersten Stern geholt, juhu!
Um das ganze Obst ein wenig zu verdauen, begaben wir uns auf den Dubuji Boardwalk und hielten Ausschau nach Cassowarys, die sich aber leider nicht blicken lassen wollten. Dafuer konnten wir direkt aus dem Regenwald an den Strand laufen. Baden ist leider nicht – Krokodile und giftige Quallen machen einem hier das Leben schwer.
Auf dem Weg zurueck entdeckten wir noch eine weitere Eisfabrik mit sehr interessanten Sorten: Flo hatte “Guiness” und ich die “Schokopuddingfrucht”, lecker! -s

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ENGLISH
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Ok, you’re right, too late for April fools. And no, we don’t need anyone to take us to the airport yet but somehow this is some kind of end.
But back to Townsville, so not to the real end. The rain started liking us so much that it unfortunately didn’t want to leave us and made it almost impossible for us to leave the farm as there were a few flooded bridges in the area and the dirt roads around the farm only became muddier (what already led nearly to a 180° spin at our arrival…). Anyway, for me the weather just seemed like a typical German summer! One day of sunshine, then rain that just doesn’t stop anymore. Also the nice humid air… Normal! Here you loose parts of the infrastructure, well, that’s how it is here.
A thing that still works pretty well in that weather is eating and so Florian took me to a Brasilian restaurant, which I have never tried before but I can only recommend it! All the time the waiters came with meat scewers and Florian could cut a slice off for himself. To that we had a lot of little side dishes, really nice! (I had vegetarian of course! :D)

But now let’s go to the end. On Thursday we started our last big stage of our journey up the East Coast and so we arrived in Cairns on Friday. Our first stop was at Specsavers, because we very really lucky and Florian’s former boss found out that they were looking for new team members and voilà, he had a job which is incredibly great as the job situation in Cairns (not only) for backpacker is everything but good.
For the afternoon we had three appointments to look at rooms because we decided to spend the last weeks here in a shared flat. And what can I say: In the evening we moved into our room in the suburb Mooroobool and share a nice little house with backyard with our landlord Darren and his dog Benny 🙂
After we made ourselves a home on Saturday Darren and Benny took us further north to Port Douglas. The way up there is already an experience for itself. I always regretted that we have never driven along the Great Ocean Road but that was before we went on this trip. Big parts of the road run next to the sea which allowes you breathtaking views.
The next couple of hours we spend strolling over the Port Douglas markets, eating chocolate banana on a stick and talking Florian out of buying a didgeridoo.
And Monday was already Florian’s first day at work. I applied online at personally at a few stores but wasn’t lucky (and you really can’t say I was picky, I even applied at the poultry store!) and so I started my career as housewife which drove me insane after just two days 😀
And so two weeks went past, Flo at work, I cooking, washing, cleaning, travel planning and sorting photos. Inbetween we had Steven visting before he started his way back down to Sydney and then it arrived: The first request on our van advertisement! And then two more! Because we didn’t know how much longer we would have with our “Paschulke” we used Florian’s Friday and Saturday off to explore the surroundings of Cairns.

Friday started with the “Josephine Falls” where you have a kind of natural water slide. Luckily we were there so early that we had it all for ourselves. The water was icy cold but once we were in it was so much fun! To see a video:

or on Florian’s or my Facebook page 😉
We continued with Milla Milla, where we visited the “Mungalli Creek Dairy Farm”, tried cheese and yoghurt and had breakfast before we drove to the waterfall circuit. Here, you have the three waterfalls “Milla Milla”, “Zillie” and “Ellinjaa” on a 15 km circuit and all of them are definately worth a visit.
Our next stop was another dairy farm, this time “Gallo Cheese” in Atherton where we also had lunch. You could see through windows into the production rooms and also go and visit the cows and calves. One of the little ones nearly ate me!
And then it was already time for an afternoon coffee followed by a detour to an ice-creamery in Mareeba. I can’t remember the last day when I ate so much!
Around 5pm the next appointment was waiting: The first couple wanted to have a look at our van and they didn’t seem uninterested 🙂  Good timing! Now we have seen most things around Cairns and can get rid of it without any problems.

Our Saturday started really early as we had a yoga lesson at the beach of Palm Cove booked for 7:30am. The teacher had picked a few really exhausting postures but what is better than a little bit of sport with a view on the ocean and a nice breeze that cools you down?
Moreover the next thing on our program was something to relax: We went on a crocodile cruise on the Daintree river (with six seniors! No one brought beer on the boat! Yay! :D). Die male saltwater crocdiles can become longer than 5m! Unfortunately we didn’t see any of them but we saw two femals which were about 2,5m and one of them even had her babys swimming around!
To get to our next stop in Cape Tribulation (which is, by the way, the most northern point on the East Coast where you can get on tarred roads) we had to take the car ferry to cross the river we were cruising by boat shortly before.
Have you ever heard about the soursop? Or the rambutan? But maybe about the durian? To our enlightenment: They are fruits. For the afternoon we had a fruit tasting tour booked and these three belonged to about 14 kinds of fruit we got to test.
There was also the breadfruit which, baked in the oven, tastes like potato if unripe or the black sapote that is also known as the chocolate oudding fruit because of its taste.
The durian was really a challenge. It smells a bit like feet that haven’t seen the sunlight for days, which is also the reason why we haven seen so many “No-Durian signs” in Malaysian hotels and busses. But the taste isn’t too bad… It is a bit similar to burned onions!To digest all the fruits we went on the Dubuji Boardwalk hoping to spot a cassowary but we weren’t lucky. But we could walk from the rainforest directly to the beach. Anyway, no bathing here – crocodiles and stinger are making it difficult.
On the way back we discovered another ice-creamery with very interesting sorts: Flo had “Guiness” and I had the “chocolate pudding fruit”, yummy! -s

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2 Comments

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  1. Ingeborg Ernst April 6, 2016 — 8:46 PM

    Hallo, Ihr Beiden,
    da kommt ja schon ein bißchen Abschiedsstimmung auf und bei uns natürlich Wiedersehensfreude nach so langer Zeit.
    Wir hoffen, alles läuft noch gut zum Schluß.
    Liebe Grüße! Oma

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