Adventuretime

Unser Laptop ist wieder da!! 🙂

561636_1257023924327046_1670594120513243907_nNach Noosa ging es für uns nach Harvey Bay, wo wir eine Nacht im Mehrbettzimmer im Hostel blieben (Tatsächlich eine Premiere für uns nach 11 Monaten unterwegs, entweder wir hatten ein Privatzimmer oder es war kein typisches Hostel) und am nächsten Tag unsere Tour nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt, starteten. 32 Leute verteilt auf vier Allrad-Fahrzeuge. Ich durfte leider nicht selbst fahren, da ich noch nicht 21 bin, aber Flo übernahm einen 10398905_1257021264327312_553499272381235921_ngroßen Teil und hatte dabei eine Menge Spaß. Zuerst ging es zur Fähre, mit welcher alle Passagiere und Fahrzeuge auf Fraser Island transportiert wurden. Dort angekommen, wurde der Allradantrieb eingestellt und los ging die wackelige Fahrt über Sandwege zum ersten Stop an einem See. Nach einem erfrischenden Bad ging es weiter in den Regenwald, wo wir Echsen und steinalte Farne zu sehen bekamen, bevor wir uns auf die 2,5 km Wanderung durch den Regenwald Richtung “Lake Wabby” machten, der hinter riesigen Sanddünen glasklar und einladend darauf wartete, dass wir hinein sprangen und uns von den kleinen Fischen darin

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Dingo!
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Champagne Pools

beknabbern ließen. Hier trafen wir auch auf unseren ersten Dingo! Sie sehen tatsächlich aus wie Hunde (logisch, sind ja auch wilde Hunde) und folgten gerne unserer Gruppe, um herauszufinden, ob wir etwas zu essen dabei hatten. Da sie, vor allem in der Gruppe, recht gefährlich werden können, durften wir nur zu mehreren unterwegs sein. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Camp, wo sich jeder sein Abendessen zubereitete, ein Zelt aussuchte und wir noch gemütlich zusammen saßen.

 

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Flo floating in Eli’s Creek

Der nächste Tag war voller Programm. Erst ging es zu “Eli’s Creek”, wo man sich gemütlich auf den Rücken legen kann und entlang treibt, dann zu den Champagner Pools, zwei Steinpools, in die das Meerwasser so hinein spritzt, dass das Wasser schäumt wie Champagner und die früher von den Aborigines als Fischfalle benutzt wurden, da die Fische mit hinein geschwemmt werden, aber nicht mehr so einfach heraus kommen.
Weiter ging es zu “Indian Head” im Norden der Insel, wo wir nach kurzem Aufstieg einen wunderbaren Ausblick auf das Meer und die Insel hatten und sogar Haie in dem Wellen erkennen konnten. Zurück Richtung Camp stoppten wir beim “Maheno Wreck”, einem Schiff, das dort Anfang des 20.Jhd gestrandet war und immer noch dort liegt.

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Am letzten Tag stand dann “Lake McKenzie” auf dem Plan, der für seinen feinen, strahlend weißen Sand und sein klares Wasser berühmt ist. Leider war das Wetter nicht so schön und wir wurden von einigen Schauern überrascht.
Am frühen Nachmittag traten wir dann den Rückweg zum Hostel an, in dem wir noch eine Nacht verbrachten.

 

Am naechsten Tag fuhren wir zusammen mit Steven, einem Deutschen, den wir schon im Bushcamp kennengelernt hatten, nach Bundaberg, wo wir eine Rumdistillerie besichtigten und verschiedene Erzeugnisse der Fabrik probieren konnten. (Doof, dass ich keinen Rum mag… Aber dafuer gab es Bananen-Toffee-Likoer :))


Nach einer gemuetlichen Nacht im Camper (wir haben uns mittlerweile echt daran gewoehnt!) fuhren wir weiter nach Norden, wo wir schliesslich in 1770 landeten (Ja… Dieser Ort ist tatsaechlich mit einer Nummer benannt worden). Dort blieben wir fuer drei Tage, probierten uns mal wieder im Surfen, wobei wir schrecklich scheiterten, da wir dieses Mal “normale” Surfbretter hatten, anstelle der riesigen, die man als Anfaenger bekommt. Ansonsten war es dort recht uninteressant und so verbrachten wir einige Zeit lesend und uns ueber Asien informierend in der klimatisierten Buecherei.
Warum wir nicht einfach wieder gefahren sind? Unser Handyverschleiss in Australien ist recht hoch und wir mussten auf Flos Ebay-Lieferung warten, die einfach nicht eintreffen wollte.

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Happy Flo 🙂

Nachdem Flo ja eine Woche Vegetarier im Ashram sein musste, hatte ich ihm versprochen, dass wir zusammen in ein Steakhaus gehen, was wir dann in Rockhampton, das sich selbst “Meat-Capital of Australia” nennt, erledigt haben.

Fuer den naechsten Tag war Mackay eingeplant, wo wir den Tag mehr oder weniger in einem Einkaufszentrum verbrachten, da es nur regnete.
Da Mackay keine wirklichen Schlechtwetteralternativen zu bieten hat, entschieden wir uns direkt nach Airlie Beach zu fahren, wo wir fuenf Tage spaeter eine Segeltour zu den Whitsundays gebucht hatten. Aber auch hier: Regen und noch mal Regen und Regen. Ja, uns ist bewusst, dass hier immer noch Regenzeit herrscht, aber auch die Australier sind verbluefft von so viel Regen, der vor allem den ganzen Tag anhaelt.
Kochen an den, oft nicht ueberdachten, oeffentlichen Grillstationen, jedes Mal durch den Regen zur Toilette laufen… Nach zwei Tagen und keiner Besserung in Sicht wurde uns das ein wenig zu bloed und da wir wussten, dass Steven ebenfalls in Airlie Beach war, buchten wir uns kurzerhand zu dritt ein kleines Apartment (einziges Kriterium: Fernseher mit DVD-Player) und verbrachten die naechsten drei Tage im Fernsehraum, beim Kochen oder beim Rummikub spielen mit unseren Vermietern.

Am dritten Tag schien dann endlich wieder ein wenig die Sonne und wir machten einen Ausflug nach Bowen an den Horseshoebay, wo wir auf Felsen herumkletterten und die ersten Korallen sahen. Schwimmen ist zu dieser Jahreszeit so weit noerdlich leider nur noch mit Stingersuits moeglich, also einer Art duennem Ganzkoerperanzug, der vor den gefaehrlichen Quallen schuetzt und somit fiel das an diesem Tag flach.

1009881_1257021324327306_3134172201611906547_nDienstags war es dann so weit: Unser Segeltrip startete. Und natuerlich hatten wir Regen!
Wir bezogen unser Zuhause fuer die naechsten drei Naechte, die “Avatar”mit 24 weiteren Gaesten und vier Crew-Mitgliedern. Unser “Zimmer” befand sich in einem der Aussenteile und war mehr oder weniger ein Loch mit Deckel, durch das man auf eine Matratze gelangte.
Nach zwei Stunden Fahrt gelangten wir zur unserer ersten Schnorchel-Bucht, wo wir allerlei Fische und Korallen sehen konnten, eine wirklich tolle Erfahrung! Gluecklicherweise hatten wir auch unsere Actionkamera eingepackt und konnten somit alles filmen und fotografieren 🙂
So weit so gut, leider war nach dem Abendessen die Stimmung sehr Bushcamp aehnlich. 10615609_1257021684327270_4990205459427314213_nLaute Musik und Trinkspiele bis 1 Uhr nachts und das direkt neben unserer Schlafluke. Als dann endlich jeder irgendwie in sein Bett getorkelt war, war allerdings auch nicht zu sehr an Schlaf zu denken. Ca. alle 30 Minuten musste unser Deckel entweder geschlossen werden, da es rein regnete, oder geoeffnet, da es furchtbar stickig und heiss wurde.
Ich weiss, was ihr denkt. Ja, ich werde fuer naechstes Mal die Seniorentour buchen!

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Whitehaven Beach

Der naechste Tag fing recht vielversprechend bei trockenem Wetter an, was sich nach dem ersten Tauchgang allerdings aenderte. Es regnete in Stroemen und der Fahrtwind machte das Ganze nicht wirklich angenehmer. Fuer die uebermuedeten Alkoholleichen war es praktischerweise kein Problem trotzdem zu schlafen – haette ich doch mal mitgetrunken 😀
Aber ganz so vom Glueck verlassen waren wir dann doch nicht, puenktlich zu unserer Ankunft an Whitehaven Beach liess sich die Sonne wieder blicken und wir konnten ein paar Stunden am Strand und auf den Aussichtsplattformen geniessen und sahen dabei eine Schildkroete, einen Zitronenhai und einige Rochen.
Am Nachmittag standen dann noch zwei weitere Tauchgaenge an, wobei ich mir bei einem img_2313fast den Hintern an einem Korallenriff aufgerissen haette. So schoen bunt sie auch sind, so scharfkantig sind sie auch!
Am naechsten Morgen hatten wir dann wieder festen Boden unter den Fuessen, als wir die Avatar muede, klebrig und sandig, aber auch irgendwie zufrieden, wieder verliessen.

Weiter ging es danach nach Townsville, wo wir bei einer weiteren und letzten Gastfamilie auf einer Pferdefarm einzogen. Hier Fuettern wir seit einigen Tagen um die 30 Pferde, jaehten Unkraut und putzen Saettel. Allerdings nur fuer eine Woche, am Donnerstag geht es schon wieder weiter 🙂 -s

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ENGLISH
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Our laptop is back!! 🙂

After Noosa our trip took us to Harvey Bay where we stayed at a dorm room for one night (which was actually a premiere for us, either we had a private room or it was not a typical hostel) and started our tour to Fraser Island, the biggest sand island in the world, on the next day. 32 people spread on four 4WD, Unfortunately I could not drive one myself as I am younger than 21 but Florian did a big part of the driving and had a lot of fun. First we had to get to the ferry with which all passengers and cars were taken to the island. After arrival we changed to four-wheel drive and started the shaky drive on sand paths to our first stop at a lake where we rested for a whole and could cool down in the water. After a short trip to the rainforest where we saw lizards and a very old ferns, we walked 2.5km towards “Lake Wabby” that just seemed to wait for us behind the sand dunes with its cristal-clear water. The lake is also home to many of this little fish that nibble on your skin, a shame I am so ticklish!  We also met our first dingo here! They really look like dogs (of course, they are wild gogs) and liked to follow our group to find out if we were carrying some food. Because they can be quite dangerous, especially if they are in a group, we were only allowedto walk around in groups. In the late afternoon we reached our camp where everyone cooked their own dinner, picked a tent and relaxed for a while.

The next day was full of programm. First we went to “Eli’s Creek” where you can lay on your back and enjoy youself leisurely drifting along, then to the Champagne pools, two rock pools in which the sea water splashes in a way that creates champagne like bubbles and foam. The Aborigines have used it as a fish trap because the fish come in with the water but coul not get out anymore.
The next stop was “Indian Head” in the northern part of the island where we had a magnificent view on the ocean and the island after doing the short climb. We could even spot some sharks in the waves!
On the way back to our camp we also stopped at the “Maheno Wreck”, a ship that ran aground there about 100 years ago and has stayed there ever since.

On our last day we had “Lake McKenzie” on our program, which is famous for its fine and really white sand and its clear water. Unfortunately the weather was not good and we were surprused by a couple of showers.
In th early afternoon we started our way back to the hostel where we spent another night.

The next morning we drove together with Steven, another German we already met at the bushcamp, to Bundaberg, where we visited a rum distillerie and were allowed to try different products the factory produces. (A shame that I don’t like rum… but therefore they had banana-toffee liquer :))

After a comfy night in the campervan (we really got used to it!) we drove further north until we reached 1770 (yes… this town is really named after a number). We stayed there for three days, tried to improve our surfing skills again but failed terribly as we got “normal” surfboards this time instead of the giant ones you get as a beginner. Apart from that it was pretty uninteresting there and so we spent some time reading or informing ourselves about Asia in the air-conditioned library.
Why did we not just leave? Our wear of phones in Australia is quite high and so we had to wait for Flo’s ebay-delivery that just did not want to arrive.

After Floran being a vegetarian for the week at the yoga ashram I had promised him to visit a steakhouse together what we finally did in Rockhampton which calls itself “Meat-Capital of Australia”.

For the next day we had planned to visit Mackay but we spent more or less the whole day at the shopping mall because it did not stop raining and Mackay does not really have any alternatives for bad weather and so we decided to drive directly to Airlie Beach where we had  booked a sailing tour to the Whitsundays which should depart five days later. But here as well: Rain, rain and more rain. Yes, we were aware that there is still rain season up here but even the Australians are surprised by that much rain that keeps pouring down all day.
Cooking at the, often not roofed BBQ facilites, walking through the rain every time you need to go to the toilet… After two days we had enough and because we knew that Steven was in Airlie Beach as well, the three of us booked a little apartment (only criteria: TV with DVD player) and spent the next three days watching TV, cooking and playing Rummikub with our landlords.
On the third day finally the sun appeared again and so we did a trip to Bowen to see the Horseshoebay where we climbed around on the rocks and saw the first corals. Unfortunately swimming is in these months, that far north only possible if you wear stingersuits, a kind of thin full body suit, that protects you from dangerous jellyfish.

Tuesday it was time to start our sailing trip. And of course we had rain!
We moved into our home for the next three nights, the “Avatar” with 24 other guests and four crew members. Our “rooms” where located in the outer parts of the boats and were more or less holes with a lid through which you got down onto a matress.
After two hours sailing we reached the first snorkeling bay where we could see all sorts of fish and corals, an amazing experience! Luckily we had taken our action camera with us and could film and take photos of everything 🙂
So far so good but unfortunately the athmosphere after dinner was very much bushcamp-like.
Loud music and drinking games until 1am and all of that directly next to our hatch. But even after everyone had finally made it to their beds, sleeping was almost impossible. Approx. every 30 minutes we had to either close our lid because it was raining or open it because it became incredibly sticky and hot.
I know what you are thinking. Yes, I will book the seniors tour next time!

The next day started promising with dry weather which changed really quickly after snorkeling the first time. It was just pouring down and the airstream didn’t make it comfier at all. Convienently it was not a big problem for all the over-tired drunks to sleep anyway – I should have joined them the night before 😀
But luck did not leave us completely, punctual to our arrival at Whitehaven Beach the sun appeared again and we could enjoy a couple of hours at the beach and the viewing platforms and saw a turtle, a lemon shark and a few rays.
In the afternoon there were two more snorkel spots on the program and I nearly cut my butt open at a reef. As beautifully coloured they are as sharp are they!
On the next morning we got back to the mainland and left the Avatar tired, sticky and sandy but also satisfied.

We continued our way to Townsville where we moved in with another and our last host family at a horse farm. Here we have fed 30 horses for a couple of days, do some weeding and clean saddles. Only for a week though, on Thursday we will already be on our way again 🙂 -s

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2 Comments

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  1. Don’t understand a word but love the photos 🙂

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