Welcome to Queensland

Erst einmal: Unser Laptop hat leider den Geist aufgegeben und befindet sich zurzeit in Reperatur, die gut zwei Wochen dauern kann, was bedeutet, dass ich den Blig momentan nur am Smartphone tippen kann, von daher wird er vermutlich eher etwas kurz gefasst  und eventuell ziemlich unformatiert ausfallen.

 

Wine tasting
 Von Byron Bay ging es für uns wieder ein wenig mehr Inland zum “Tamborine Mountain”, wo wir eine Woche Volunteer Work im Café “Spice of Life” machten. Dort aber erst einmal hin zu kommen, war schon sehr abenteuerlich. Allein während unserer Auffahrt kamen wir an zwei Unfällen vorbei und wir konnten zeitweise nur im ersten Gang vorankriechen.  

Flo working in the kitchen
 
Endlich angekommen lernten wir unsere Gastmutter Heike (ursprünglich aus Stuttgart), ihre Tochter Cassie, deren Freund James, die andere Freiwilligenarbeiterin Agustina aus Argentinien und den Hund Belle kennen. Da James zwei Tage später Geburtstag hatte, waren für den Abend einige Freunde  

 eingeladen und eine Weinprobe veranstaltet. Nicht schlecht für den ersten Abend oder? Und der nächste Tag war für uns auch erst einmal frei, wodurch wir Zeit für eine kleine Wanderung durch den Regenwald hatten. Zuvor frühstückten wir allerdings erst  

Breakfast at the Spice of Life
 einmal im Café (und aßen danach dort zu Mittag), was immer eine schwere Entscheidung war, bei all den leckeren Gerichten. Ich war am ersten Tag viel zu früh dran, weil mein Handy sich nicht umgestellt und ich überhaupt nicht daran gedacht hatte, dass Queensland zu Deutschland nur 9 Stunden Zeitverschiebung hat, anstelle der bisher 10.

Am nächsten Tag ging dann die Arbeit los: Decke und Wände schrubben, da es ein paar Tage zuvor ein Problem mit der Fritteuse gab und vom Rauxh alles von einer grauen Schicht überzogen wurde. An den anderen Tagen war unsere Aufgabe dann mal Geschirrspülen, mal beim Kochen helfen. In unserer freien Zeit erkundeten wir meist mit Belle die Umgebung oder  

Me and Belle 🙂
 besuchten die Distillerie. Die Woche verging wie im Flug und endete mit der Weiterfahrt nach Surfers Paradise an der Goldcoast. 

   

 Für dort hatten wir einen Vergnügungsparkmarathon geplant. Sonntags Seaworld (wo ich nur recht widerwillig hin bin, ich mag Zoos nicht sonderlich, aber unser Aktionspaket enthielt nun mal diese Parks…), Montags Movieworld (Achterbahnen und Shows) und Country Paradise (“Farmlife”, Boomerang Demonstration, Arbeitshunde, Kängurus, Koalas und Schafscherdemonstration, bei der ich gleich mal als “Freiwilige”  

Koala cuddling at Paradise Country
 helfen durfte (ich glaube, diese Ehre wurde mir zuteil, da wir die einzigen nicht chinesischen Zuschauer waren, wir sind unbewusst am chinesischen Neujahrstag gekommen und haben uns deren Programm angeschlossen.)), Dienstag Abends  “Outback Spectacular”, einer  

At Outback Spectacular
 Pferdeshow mit 3-Gang-Dinner und Mittwochs Wet’n’Wild, einem Wasserpark. Verglichen mit unseren deutschen Vergnügungsparks müssen wir allerdings sagen, dass die australischen noch einiges an Arbeit vor sich haben! 

   

 Donnerstag morgens fuhren wir dann weiter nach Brisbane, verweilten dort aber nur ein paar Stunden in Southbank, wo es eine Art Lagune mitten in der Stadt gibt. Schwimmen inmitten von Wolkenkratzern hat schon was! 

  Nachmittags erreichten wir dann Noosa, wo wir am Strand entspannten und ein paar Postkarten schrieben. Nach einer recht unruhigen Nacht im Camper (Tür auf – alles voll mit Schnaken, Tür zu – viel zu warm) sammelten wir Freitag morgen Tine, die wir  

 im Ashram kennen gelernt hatten, ein und fuhren eine halbe Stubde nach Bli Bli, wo wir über Airbnb zwei Zimmer gebucht hatten. 21$/Person und Nacht, viel besser geht es gar nicht. Den Nachlittag verbrachten wir wieder am Strand und als wir heim kamen, war für unser sogar schon ein leckerer Nudelauflauf gekocht 🙂 Am nächsten Morgen besuchten wir den Markt in Eumundi. So viel leckeres Essen, Live Musik, Gingerbeer und eine Menge schöner Stände, wir wollten gar nicht mehr weg! Nachdem wir es aber doch zurück zum Auto geschafft hatten und wieder in  

No, I have no idea what I am doing!
 Noosa landeten, liehen wir uns ein Surfbrett und versuchten uns mal ohne Trainer in den Wellen. Trotz der alles andere als idealen Verhältnisse schafften wir es einige Male aufzustehen 🙂

  
Sonntags starte dann das Bushcamp, dass wir als Zugabe vom Reisebüro bekommen hatten. Nachdem wir für die drei Tage eingekauft hatten, ging es ins Camp, das erstaunlich gut ausgestattet war. Küche, Grill, Lagerfeuer, Fernsehraum, Toiletten und warme Duschen! Die erste Nacht verbrachten wir in einer Art 12 Personen Dorm-Room, wobei einem das Schlafen nicht besonders leicht gemacht wurde, da die anderen Backpacker lautstark Party machten. Montags war dann eine 14km Kanutour an der Reihe, die durch die Everglades führte. Dazwischen machten wir Pause und aßen unser mitgebrachtes Mittagessen, einige schwammen zu einem Schwingseil und dann ging auch schon das Gejammer los. “Wir wollen zurück  
zum Camp, hier ist es so langweilig!” “Aber im Camp gibt es doch auch nichts zu tun!” Ich war irgendwann einfach nur noch genervt, weil sich hier scheinbar niemand mit sich selbst beschäftigen kann. Lesen? Mit den ganzen anderen Menschen hier reden? Scheint so, als wäre das einzige, was ihnen hier Spaß macht, sich am Abend mit ihrem billigen 8-Liter-Kanister-Bier zu betrinken. Schon traurig…Nachdem das hier aber die allgemeine Stimmung ist und auch noch meine Lieblingshose unter unbekannten Umständen von der Wäscheleine verschwunden ist, haben wir uns entschieden, auf die letzte Nacht im Camp zu verzichten. -s

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One Comment

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  1. Australia was great! I went to Cairns in Queensland.

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