Weiter geht’s!

Und da war sie, viel schneller als gedacht: Unsere letzte Woche in Canberra. Und natuerlich gab es einige Dinge, die wir immer und immer wieder aufgeschoben hatten und die nun endlich getan werden wollten. In Flos freien Mittwoch musste also jede Menge rein gepackt werden! Nachdem wir mit Lilly einen kleinen Ausflug zu meinem ehemaligen Arbeitsplatz machten, wo Tanya, meine Chefin, sie endlich kennenlernen durfte, fuhren wir nach Belconnen ins “Skyzone”, einer grossen Halle mit allen moeglichen Trampolinen, wo wir versuchten Waende hoch zu laufen und Saltos zu schlagen (endete in einem ziemlich steifen Genick meinerseits… ich bin jetzt halt auch schon 20!).
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Nachmittags schafften wir es dann endlich zu Diane und Lorraine, den Wildcare-Menschen, die ein paar Haeuser die Strasse hoch leben. Dort sind wir unter anderem einem Adler, drei Eulenschwalmen, einer Schleiereule, zwei kleinen Kaengurus, einem Babywombat (und 2 grossen) und einem Possum begegnet.

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Am naechsten Tag trafen wir Flos Specsaver-Arbeitskollegen im “Reload Pub”, einer Bar, in der ueberall Spielekonsolen und Computer stehen und man etwa beim Guitar Hero-Spielen Cocktails mit Namen wie “Miss Fortune” geniessen konnte.

Nachdem Keira und ich Samstags unser neues Hobby Bilder-Ausmalen entdeckten (was angeblich konzentrationsfoerdernd und sehr gut 12314643_10205347057260520_1144893692039145660_ofuers Gehirn sein soll! Wir haben mal eben 5 Stunden damit verbracht und fast verpasst, alles aufzubauen) veranstalteten wir dann noch ein kleines12308643_1195549700474469_3007921430900295051_n Abschieds-Barbecue (schon wieder essen!), um uns bei allen zu verabschieden. Es war ein schoener Abend und wir waren froh, dass die meisten sich die Zeit nehmen und kommen konnten. Wer weiss, vielleicht (und hoffentlich) duerfen wir ein paar von ihnen eines Tages in Deutschland begruessen?

12304109_10205355841280115_7286335008918131162_oFuer unseren letzten Abend am Montag wollten wir noch einmal etwas als ganze Gastfamilie unternehmen und so besorgten wir uns zuerst Burritos bei “Zambrero”, wo Liam vor Specsavers gearbeitet hatte und fuhren dann alle zusammen zum Friedhof, wo wir ein Abendessens-Picknick an Liams Grab hatten. Keira 12310530_1192515737444532_131242932714113213_nbaute mit uns eine Bionicle und eine Halo-Figur zusammen, die jetzt auf seinem Grab stehen. (Seit er klein war, hatte er diese immer zu Weihnachten bekommen) Und sogar Nanny kam mit Erdbeeren zum Nachtisch vorbei, um sich bei uns zu verabschieden.
Auf dem Friedhof Abend zu essen klingt fuer einige bestimmt ein wenig 12309522_10205355840800103_7359581925609701387_oseltsam, aber wir fanden, es war der beste Abschluss den wir haben konnten. Zurueck daheim, schmueckten wir alle zusammen noch den Weihnachtsbaum und schauten “Inbetweeners”, den neu gekroenten, offiziell schlechtesten Film ueberhaupt, sogar nach Sharknado!

11254547_1192515317444574_8299953281835227665_nDienstag morgens wurden dann die letzten Sachen gepackt, Keira zum Schulbus gebracht (es 12289602_1192516960777743_308823129444569472_ngab sogar eine Umarmung! Wir sind stolz auf dich Keira! 😀 Dany, erkennst du dich wieder?), Liams Unfallstelle mit frischen Blumen ausgestattet, der Dosennahrungsvorrat aufgestockt, ein letzter Kaffee bei Tanya getrunken und von allen Pferden, Hunden und Menschen verabschiedet und gegen 14:30 sassen wir dann tatsaechlich im Auto Richtung Kueste!

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Hyams Beach

Zweieinhalb Stunden spaeter erreichten wir Tonys Appartement in Huskisson, welches er uns netterweise die naechsten drei Naechte ueberlassen hatte (Zum Glueck, wie wir spaeter bei den Ferienwohnungspreisen dachten, allein ein Campingplatz ohne Strom kostet 60$ die Nacht!). Und was soll ich sagen, es ist einfach wunderschoen dort. Am ersten Abend trafen wir uns mit einem von Flos frueheren Arbeitskollegen, der hier zur selben Zeit mit seiner Familie Urlaub machte an “Hyams Beach” (http://goo.gl/yIuOjz), dem Strand mit dem weissesten Sand der Welt. Am naechsten Tag spazierten wir ein wenig durch den Ort, 12341414_1195047470524692_1485395137742107872_nbesuchten die Tourist-Information und planten unsere Bootstour fuer den naechsten Tag, bei der wir eine Menge Delfine, Pinguine, Klippen und Leuchttuerme sahen. Nachmittags fuhren wir dann noch in den 12313673_1195047480524691_5158849928802218777_n“Booderee-Nationalpark” im Sueden von Jervis Bay und begaben uns auf eine kleine Wanderung. Laut Karte waren es nur etwa 5 km, aber die vielen hundert Stufen, die wir zu einem der schoensten Straende, den ich je gesehen habe (siehe Titelbild), heruntersteigen mussten, waren wirklich nicht zu unterschaetzen, vor allem nicht auf dem Rueckweg nach oben! Abends entspannten wir uns dann noch im Kino in Nowra bei “Mockingjay 2” und am naechsten Mittag ging es dann weiter nach Batemans Bay.
Hier uebernachteten wir dann mal wieder in unserem “Paschulke”, assen Fertigsuppe in Gesellschaft eines Wallabies, uns fiel beinahe ein halber Baum aufs Dach und die Nachbarn sahen keinen Grund ihre Partymusik vor 2 Uhr nachts zu unterbrechen (wenigstens hatten sie guten Musikgeschmack), aber das alles truebte nicht die Vorfreude auf die Surfstunde an Broulee Beach, die wir fuer den naechsten Morgen gebucht hatten. Fuer mich klappte es schon um einiges besser als letztes Mal (nur noch ein halber Liter geschlucktes Salzwasser! :)) und auch Flo stellte sich richtig gut an.
Weiter ging es dann Richtung Merimbula, unserer naechsten Station. Zum Mittagessen, hielten wir in der Naehe eines Oertchens namens “Potato Point”… Ich weiss echt nicht, woher die Australier diese ganzen seltsamen Namen nehmen. Ungeachtet dessen fanden wir das “Blue Earth Cafe” (http://goo.gl/4OnsHt), wo es dermassen gutes Essen gab (dessen Zutaten zu grossen Teilen aus dem angrenzenden Garten kamen. Und endlich wieder Brot aus Sauerteig!), dass es sehr schwer war, nicht noch eine zweite Portion zu bestellen. (Die gab es dann in Form eines Kaesekuchens in der Milchfabrik im selben Ort, in der man verschiedenen Kaese probieren und Videos ueber die Herstellung anschauen konnte.)
Am spaeten Nachmittag erreichten wir dann Christines und Peters (Freunde, die wir bei Linley kennengelernt hatten) Haus in Merimbula, wo unsere Energie grade noch zum 5-Minuten-Spaziergang runter an den Strand reichte.

Sonntag Morgen fuehrte uns unsere Reise dann zum Flughafen von

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“Unser” Flugzeug

Merimbula, wo wir Laura, eine Bekannte von Christine und Peter, trafen, die uns in einem “Jabiru” auf einen kleinen Rundflug ueber die Kueste mitnahm. Dieses Flugzeug ist so klein, dass sie jeden von uns einzeln mitnehmen musste. Beim Start war ich schon ganz schoen nervoes, aber der ganze Flug entpuppte sich als ruhiger als gedacht und ich hatte einen einzigartigen Ausblick auf die Kueste. Nach ca. 25 Minuten landeten wir dann wieder und Flo war an der Reihe!12316624_1195048127191293_8973842679823191017_n

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Danach fuhren wir nach Candelo, wo ein Weihnachtsmarkt stattfand. 11012825_1195047130524726_4958316631615410755_nRichtig in Stimmung kam man aber auch hier nicht, 30 Grad und die ganzen Staende mit selbstgemachtem Eis passen so ueberhaupt nicht zu Weihnachten. Dafuer bekam Flo endlich seine lange gewollten Fish and Chips!

Ihr seht, also auch bei euren eher bescheidenen Temperaturen, gibt es Dinge, auf die wir hier ein bisschen neidisch sein koennen 😉
Wir hoffen, ihr habt eine schoene Adventszeit und geniesst Plaetzchen und Gluehwein! -s

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And there it was, sooner than we thought: Our last week in Canberra. And of course there were a lot of things we always postponed and we finally wanted to do. So we had to squeeze as much as we could into Florian’s Wednesday off! After we went on a little trip with Lilly to the cafe I used to work for so Tanya, my previous boss, could finally meet her, we drove to Belconnen to “Skyzone”, a big hangar with many different trampolines where we tried to walk up walls and do saltos (which ended in a very sore neck for me… I mean I am already 20 now!).

In the afternoon we eventually made it to Diane’s and Lorraine’s who are the wildcare people living up the road. There we met despite others an eagle, three frogmouths, one barn owl, two joeys, one baby wombat (and two big ones) and a possum.

The next day we met Florian’s co-workers at the “Reload Pub”, a bar, where they had gaming consoles and computers everywhere and where you could for example enjoy a cocktail named “Miss Fortune” while playing Guitar Hero.

After Keira and I discovered on Saturday our new hobby “colouring-in” (what is supposed to be very good for your brain and your ability to concentrate! We nearly spent five hours doing it and almost forgot to set everything up) we hosted a little Farewell Barbecue (eating..again!) to say goodbye to everyone. It was a nice evening and we were glad that so many people took their time to come. Who knows, maybe (and hopefully) we can welcome some of them in Germany one day?

For our last evening on Monday we wanted to do something with our whole host family and so we went to “Zambreros” where Liam used to work before he started at Specsavers, got Burritos and went to the cemetry all together where we had a dinner-picnic at Liam’s grave. Keira and we put together a Bionicle and a Halo figure which are at his grave now. (Since he was little he always got them for Christmas) And even Nanny came with some strawberries for dessert and to say goodbye. To have dinner at a cemetry might appear weird to some people but we thought it was the best finish we could have. Back home we set up the christmas tree and watched “Inbetweeners” the newly crowned worst movie ever, even worse than Sharknado!

Tuesday morning the last things got packed, Keira was dropped off at the bus stop (we even got a hug! We are proud of you Keira! :D), Liam’s accident tree got a few new flowers, our supply of canned food was topped up, a last coffee drunk at Tanya’s,  we said goodbye to all the horses, dogs and people and at 2:30 we finally sat in the car driving to the coast!

2 1/2 hours later we reached Tony’s appartement in Huskisson where we could spend the next three nights (thanks again!) (Luckily, as we found out later after seeing the prices for holiday homes, even an unpowered camoing site costs $60 per night!). And what should I say, it is just beautiful there. On the first evening we met one of Florian’s former workmates who was on a holiday with his family at the same time at “Hyams Beach”, the beach with the whitest sand in the whole world. On the next day we explored the town a little bit, visited the tourist information and planned the boat tour for the next day where we saw a lot of dolphins, penguins, cliffs and lighthouses. In the afternoon we also went to the “Booderee Nationalpark” in the south of Jervis Bay and went on a little hike. According to the map it has only been about 5 km but the many hundred steps we had to walk down to one of the most wonderful beaches I have ever seen shouldn’t be underestimated and even less the way back up! Then in the evening we relaxed at the cinema in Nowra where we watched “Mockingjay 2” and the next day after lunchtime we continued our way to Batemans Bay.
There we stayed once again in our “Paschulke” at nighttime, ate ready made soup with the company of a wallaby, got nearly hit by half a tree and our neighbours obviously didn’t see any reason to turn off their party music until 2am (at least they had a good taste in music) but all this couldn’t destroy the anticipation we had towards the surf lesson we had booked for the next morning at Broulee Beach. For me it already worked out a lot better than the least time (I only swallowed half a litre of salt water! :)) and Florian also did very well. Then we went on to Merimbula, our next stop. For lunch we stopped close to a little town calles “Potatoe Point”… I really don’t know where the Australians get all these weird names from. Anyway, we found the “Blue Earth Cafe” there, where we had a delicious meal (that ingredients where mostly grown in the close-by garden. And they had bread made with sour dough! Yes, Keira, it’s delicious!). It made it very hard not to get another meal. (Well, we had that in form of a cheese cake at the milk factory in the same town, where we could try different cheeses and watch videos about the production.)
In the late afternoon we arrived at Christine’s and Peter’s house in Merimbula where we had just enough energy left for a 5-minute-walk down to the beach.

Sunday morning our journey led us to the airport of Merimbula where we met Laura, a friend of Christine and Peter, who took us on a scenic flight along the coast in a “Jabiru”. This airplane is so little that it could just take one of us at a time. Before we started I really was a bit nervous but the flight turned out to be much calmer than I expected and I had a great view on the ocean and the coast. After about 25 minutes we landed again and it was Florian’s turn!
Then we drove to Candelo where they had a little christmas market. But we wouldn’t get in a real christmas mood here either, 30 degrees and all the places with selfmade icecream would just not fit to Christmas. At least Florian got his long wanted Fish and Chips!

You see, even with your quite lousy temperatures there are things we are a little bit jealous at 😉
We hope you have a nice advent season and enjoy bickies and hot wine! -s

 

 

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2 Comments

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  1. Hey, ihr müsst noch eure Travel Map vervollständigen! 😉 Potato Point passt übrigens gut zu meiner Lieblingsstraße in Texas, der Old Potato Road…

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