Sydney!

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Ihr erratet es wahrscheinlich schon: Die beiden Workaholics (klingt besser als Stubenhocker ;)) haben sich doch tatsaechlich mal wieder aus Canberra heraus gewagt! Der Hauptgrund dafuer war die EB-Games Expo, die dort am ersten Oktober-Wochenende stattfand und da ich offenbar von Nerds (Flo & Liam) umgeben bin, die wochenlang von nichts anderem mehr redeten, war es natuerlich nicht zu vermeiden, Sydney einen Besuch abzustatten, worueber ich aber definitiv nicht ungluecklich bin.12141800_1167243549971751_2670257105450117645_n

Samstag morgens um 5 Uhr machten Flo, Liam, Keira und ich uns also auf den ca. 3 1/2 stuendigen Weg nach Sydney. Erst einmal in die Stadt reingefahren, habe ich die erste Krise bekommen, da dort ziemlich dichter Verkehr herrscht und die Strassenfuehrung nicht immer auf den ersten Blick zu verstehen ist und da wir nur kurz anhielten, um die Jungs bei ihrem Event rauszulassen, lag es an mir, Keira, Gepaeck und Auto sicher zu unserem gemieteten Zimmer in Marrickville zu bringen.
Ich war erfolgreich und wir konnten uns auf den Weg zu unserer Surfstunde machen, die wir fuer den Nachmittag gebucht hatten.
Mit Bus und Faehre brauchten wir ca. 3 Stunden, bis wir endlich in Manly ankamen und, gerade noch puenktlich, die Surfschule an Manly Beach fanden. Dort steckten sie uns in Wetsuits, da das Wasser mit 1812081343_914677731945531_1863814810_n Grad ueber zwei Stunden doch ganz schoen auskuehlen wuerde und dann starteten wir und die sieben Mitsurfer mit ein wenig Theorie am Strand. Wir uebten, wie wir uns aufs Bord schieben muessen, auf welchem Teil das Gewicht liegen muss und besprachen unsere erste Aufgabe: Versuchen, die Welle zu erwischen, paddeln und dann mit den Armen hoch druecken. Als wir alle damit einigermassen erfolgreich waren, lernten wir das Aufstehen und ich muss sagen, es war gar nicht soo schwer, wie ich dachte. Ich haette nie gedacht, dass ich in meiner ersten 12144903_1167243546638418_3818072626846963841_nStunde schon auf dem Bord stehend zum Strand surfen koennte, aber es klappte einige Male! (Gut, ein paar Mal landete ich auch unter dem Bord im Wasser, endete mit einer Beule am Kopf, da ich dagegen knallte und schluckte ca. einen Liter Salzwasser) Spass hat es aber auf jeden Fall gemacht und es wird auf jeden Fall nicht mein letzter Surfversuch hier gewesen sein!12087430_914677685278869_1348731988_n

Danach ging es in die “Rocks”, dem erst entstandenen Teil von Sydney, zu einer kleinen Sightseeingtour. Wir sahen eine Menge alte Pubs, urspruenliche Schauplaetze von Haengungen, Aussichtsorte mit einem tollen Ausblick die Oper und die Harbour Bridge und lernten eine Menge ueber die ersten Siedler in Sydney.

Flos Einblick in die Gamesexpo:
Da die Gamesexpo schon um 9 Uhr startete und um 21 Uhr schloss, wollten wir genug Zeit haben, um alle neuen Spiele zu testen. Die Expo befand sich in einem Teil des Olympia Park, die Besucher kamen von ganz Australien, also koennt ihr euch vorstellen, dass es zum Teil lange Warteschlangen gab. Vor allem fuer das beste Spiel ueberhaupt, STAR WARS BATTLEFRONT, mussten wir dann eben mal 3 Stunden warten, um 20 min zu spielen, es hat sich aber gelohnt. Unter Andrem waren da auch jeden Menge Cosplayer, Feuerwerk, Lasertag und viele weitere Events, wo wir in der kurzen Zeit gar nicht alles sehen konnten. Fuer uns endete der Tag etwas frueher wie gedacht, da wpid-dsc_0014_8.jpgLiam sich nicht so gut fuehlte, sind wir gegen 19 Uhr mit vielen neuen Wunschspielen gegangen.

Danach vielen wir totmuede in unsere Betten, wo wir aber nicht lange blieben, denn der naechste Tag wollte ja auch genutzt werden! Nach einem leckeren Fruehstueck fuhren wir nach Rose Bay, wo wir uns zwei Kayaks mieteten und nach “Shark Island” paddelten. (Keine Sorge, wir wurden nicht gefressen, der Hafen und die Straende von Sydney sind ziemlich gut mit Hainetzen gesichert ;)) Diese kleine Insel ist wirklich ein schoener Platz fuer ein Picknick und hat eine wunderbare Aussicht. (Leider hatte keiner sein Handy dabei, aus Angst zu kentern, deshalb gibts keine Fotos).
wpid-dsc_0007_8.jpgZu Abend gab es dann endlich mal wieder etwas Deutsches! 🙂 Wir waren im “Loewenbraeu Keller”, einem deutschen Restaurant und hatten deutsches Bier, Brezeln, Apfelstrudel, Spaetzel und und und… Unsere australischen Begleiter waren ein wenig ueberfordert, da sie vieles davon gar nicht kannten.

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Der Abend sollte dann gruselig werden: Es ging wieder nach Manly, doch diesmal auf das ehemalige Quarantaenegelaende, das angeblich eine Menge Geister beherbergt und da wir die letzte Ghost Tour in Beechworth ziemlich unterhaltsam fanden, war es klar, dass wir diese nicht verpassen wollten. Ausgeruestet mit einem Laser-Thermometer und einem Strommessgeraet besuchten wir mehrere alte Gebaeude, Mitglieder unserer Gruppe fuehlten, wie sie von etwas kaltem umarmt wurden, sahen Schranktueren auf und zu gehen, das Messgeraet spielte verrueckt und wir bekamen dann doch irgendwie ein seltsames Gefuehl. Wirklich von Geistern ueberzeugt, hat uns dieses Erlebnis aber immer noch nicht.
12105825_1167243826638390_1360757603498335893_n - CopyAls wir dann gegen 23:30 endlich den Heimweg antraten, ladeten wir doch glatt in zwei Alkohol-Kontrollen nacheinander, vor denen wir aber natuerlich nichts zu befuerchten hatten. Im Gegenteil, da unser aller Handy Akkus nach dem langen Tag leer waren, konnten wir die Polizisten gut fuer eine Wegbeschreibung gebrauchen!

Nach einer weiteren kurzen Nacht zog es uns wieder an den Strand und so landeten wir am Bondi-Beach. Man liest ja immer wieder, dass dieser Strand total ueberbewertet wird und das ist vollkommen richtig! Der Strand ist schoen,

aber es sind einfach sooo viele Menschen ueberall. Man kann nicht vernuenftig parken, von Schattenliegeplaetzen nur traeumen und auch im Wasser draengen sich Schwimmer und Surfer dicht an dicht. Wir entschieden und, trotz der 37 Grad, eine kleine Wanderung entlang der Kueste zu machen, da dieser “Bondi to Coogee Coastal Walk” einige sehenswerte Aussichtspunkte bieten sollte. Der gesamte Weg geht etwa 7km, staendig auf und ab und nein, wir haben ihn nicht ganz geschafft. Nach ca. der Haelfte entschieden wir, dass wir ja auch wieder zurueck und zum Auto das noch einmal gute 2 km entfernt stand, muessen und da wir schon einige tolle Aussichten geniessen konnten, machten wir uns auf den Heimweg. Erst zum Auto und dann endgueltig zurueck nach Canberra.12140813_1167243553305084_485622644370754809_n

Abschliessend kann ich nur sagen: Sydney hat eine Menge an Aktivitaeten zu bieten, es gibt immer irgend etwas zu tun, die vielen Sandstraende sind ein echter Plus-Punkt und wir hatten eine Menge Spass, doch Sydney ist ebenso: Eine verkehrstechnische Kathastrophe (man glaub der Tag braeuchte mindestens 30 Stunden, da 6 davon eh dafuer drauf gehen von A nach B zu kommen und das trifft sowohl auf Selberfahren, als auch auf den oeffentlichen Verkehr zu), zum Teil seeehr ueberfuellt und teuer! (Was allein fuer Essen, Parken und Maut drauf geht, ist einfach unglaublich)
Ich kann verstehen, warum Menschen Sydney unglaublich toll finden, aber ich glaube, ich werde nie zum Grossstadtmenschen werden. Auch wenn jeder fragt, was ich denn in Canberra wolle, ich bin froh wieder zurueck zu sein. Alles ist so ueberschaubar, man braucht nie laenger als 30 Min. von einem Punkt zu einem anderen und es gibt fast immer genuegend Parkplaetze. Canberra mit Strand… das waere ideal!

10929074_1167243723305067_8172853088678182488_n - CopyAbgesehen von Sydney hatte ich in den letzten Wochen noch ein weiteres Highlight, denn in dem Stall, in dem ich arbeite, wurden drei kleine Fohlen geboren. Die Wochen davor kam zu meinen Aufgaben ab und zu auch noch das Bestimmen des pH-Werts der Milch, da dieser, wenn er unter einen bestimmten Wert faellt, ein ziemlich sicherer Indikator fuer eine Geburt in den naechsten 36 Stunden steht. Die Geburten allerdings habe ich (und alle anderen, die Stuten wollten wohl wirklich Privatsphaere) leider immer verpasst, aber die Fohlen allein reichen, um einen immer wieder von der Arbeit abzulenken. Das erstgeborene Fohlen fand es auch immer ganz klasse, an12075041_1167243556638417_50560314229310371_n meinem Finger zu nuckeln, meine Haare anzuknabbern und den Versuch zu unternehmen, auf meinen Schoss zu klettern. Mittlerweile hat es allerdings Zaehne, da ist das Ganze ein bisschen weniger spassig.
Das zweite Fohlen war leider nicht ganz fit, da seine Mutter vor der Geburt schon eine Menge Milch, und damit die wichtigen Antikoerper, abgegeben hatte und somit hat es zur Sicherheit noch eine Ladung Plasma bekommen. Das ganze geschah intravenoes und ich musste mich darum kuemmern, dass die aufgeregte Mutter, die gar nicht wusste, warum ihr kleiner Sohn, sich ploetzlich nicht mehr ruehrt, nicht auf ihn oder die Tieraerztin tritt, was gar nicht so einfach war! Und ich habe, entgegen meiner Erwatung, praktisch keine Probleme mit all den Nadeln und Schlaeuchen gehabt 🙂

Das war es dann auch schon wieder von uns, wir hoffen, es geht euch allen gut und ihr geniesst den Herbst! Hier sind gestern zum ersten Mal die Feuerrisikotafeln, die ueberall an den Strassen stehen, auf “High Risk” gewechselt.. Es wird warm! -s

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ENGLISH
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You might have already guessed it: The two workaholics (sounds better than couchpotatoes ;)) finally managed it to get out of Canberra again!
The main reason for this was the EB-Games Expo that took place there at the first October weekend and because I am obviously surrounded by nerds (Flo & Liam) and they haven’t talked about anything else for weeks, of course it wasn’t possible to avoid paying Sydney a visit and I must say, I am definitely not unhappy about that.

On Saturday morning at 5am Flo, Liam, Keira and I started our drive to Sydney that took us about 3 1/2 hours. Finally arrived it the city I started panicking because there is a lot of traffic and you can’t always see on first glance where everyone needs to go and as we just stopped to drop off the boys at their event it was my job to get Keira, our luggage and the car safely to our rented room in Marrickville.
I was successful and we could start our way to our surf lesson we had booked for the afternoon.
With bus and ferry it took us about 3 hours until we finally arrived in Manly and found, just in time, the surf school at Manly Beach. There, they put us in Wetsuits as the water with its 18 degrees would cool us out a lot during the next two hours. Then we and our seven Co-Surfer started with a bit of theory at the beach. We trained how to slide on the board, on which part we need to keep the weight and talked about our first task: Try to catch a wave, paddle and then lift yourself up with your arms. Once we were all kind of successful we learned how to stand up and I have to admit it isn’t quite as difficult as I thought it would be. I have never thought that I would surf towards the beach standing on my board just after my first lesson, but I did it a couple of times! (Ok a few times I also landed under the board and ended with a lump at my head because I hit it and swallowed about a litre of salt water) Anyhow it was a lot of fun and for sure it won’t be my last try to surf!

After that we went to “The Rocks”, the first developed part of Sydney and joined a little Sightseeingtour. We saw a lot of old pubs, former locations of hangings, viewing points with great views of the opera and the Harbour Bridge and learned a lot about the first settlers of Sydney.

Flo’s insight into the Games Expo:
Because the Games Expo already started at 9am and closed at 9pm we wanted to have enough time to test all new games. The expo was located at a part of the Olympic Park and the visitors came from all parts of Australia so you can imagine that there where sometimes very long queues. Especially for the best game ever, STAR WARS BATTLEFRONT we had to wait for hours to play 20 min but it was worth it. Besides that there were a lot of Cosplayer, fireworks, lasertag and many other events, we could really not see all of it. For us, the day ended a bit earlier than planned because Liam didn’t feel very well and so we left around 7pm with a lot of new games on our wishing list.

After that we all fell really tired into our beds but didn’t stay there very long as the next day should be used too! After a delicious breakfast we drove to Rose Bay where we rent two kayaks and paddled to “Shark Island” (No worries, we didn’t get eaten, the harbour and the beaches of Sydney are pretty save with their shark nets ;)) This little island is really a nice spot for a picnic and you have a beautyful view. (Unfortunately we didn’t take a phone as we were afraid to flip over so we don’t have photos.)

For dinner we finally had something German! 🙂
We went to the “Loewenbraeu Keller”, a german restaurant and had german beer, pretzels, apple strudel, spaetzle… Our australian companions were a little bit overwhelmed because they didn’t even know a lot of the food.

Then the night was supposed to become a bit frightening: Again our destination was Manly but this time the former quarantine station, that is said to be haunted and because we enjoyed the last ghost tour in Beechworth a lot, it was just logical that we didn’t want to miss this one. Equipped with laser thermometer and ammeter we visited old buildings, mmebers of our group felt like the would be hugged by something cold, the gauges did weird things and we somehow got a strange feeling. Still, it couldn’t really covince us from ghosts. Around 11:30pm we finally started our way home and ended in not only one but two random breath tests (of course we didn’t need to be worried) On the contrary, as all our phone batteries were flat after this long day, the police was quite useful to describe us the way home!

After another short night we wanted to go to the beach again and so we landed at Bondi. You often read it is totally overrated and that is so true! The beach is nice but there are just sooo many people everywhere. You can’t park properly, to lie in the shade turns into a dream and even in the water swimmers and surfers don’t leave any space for each other. Despite the 37 degrees we decided to go for a little walk along the coast as this “Bondi to Coogee Coastal Walk” was supposed to have a few viewing points that are worth seeing. The whole way takes about 7km and we didn’t do all of it. After about half of it we decided that we also have to walk 2km back to the car and already had a couple of great views and so we turned around. First to the car and then finally back to Canberra.

Conclusively I can just say: Sydney has to offer a lot of activites, there is always something to do, the many sandy beaches are a real advantage and we had a lot of fun, but Sydney is as well: Catastrophic traffic (you think a day needs at least 30 hours as 6 of them need to be wasted just to get from A to B and this relates as well to self driving as to public transport), partly really over crowded  and expensive! (What you pay just for food, parking and tolls is just unbelievable)
I can absolutely understand why people find Sydney incredible but I think I will just never become a big city person. Even if anyone askes me what I want in Canberra, I am happy to be back. Everything is manageable, you never need longer than 30min. from one point to another and there are nearly always enough parking spots. Canberra with a beach… That would be ideal!

Despite from Sydney I also had another highlight in the last weeks as there were three little foals born at the stables where I work. The weeks before that it sometimes became part of my work to test the milk’s pH number as that can indicate a birth in the next 36 hours when it is lower than a certain number.
Unfortunately I (and everyone else, the mares really wanted privacy) missed the births but the foals are enough to distract you from working now and then. The first born foal really enjoyed sucking on my finger, eating my hair and trying to climb on my lap. Meanwhile it has teeth and this is a bit less funny.
The second foal was unfortunately not completely fit because his mum already lost a lot of milkbefore she gave birth and with that the important anti-bodies and so they gave him a load of plasma just to be safe. This had to happen intravenous and I had to take care that the nervous mum that didn’t understand why her little son is not moving anymore wouldn’t step on him or the vet which wasn’t so easy! And, despite my expectations I had practicly no problems with all the needles and hoses 🙂

That was it from us, we hope, you are all good and you enjoy the autumn! Yesterday the fire risk boards that are everywhere at the sides of the roads swapped to “High Risk” for the first time… It’s getting warm! -s

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2 Comments

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  1. Sabrina auf einem Surfbrett… da wäre ich gern dabei gewesen!! Meine ersten und einzigen Surfversuche endeten immer ganz schnell im Wasser. Ich bin sicher, du hast dich besser angestellt! Und dass dir als Otterstädter Mädel Sydney zu groß, zu voll und zu teuer erscheint, liegt ja wohl auf der Hand 😉

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    • Keine Sorge, falls das klappt und wir mehrere Tage Surfcamp machen, bekommst du mit Sicherheit auch ein paar Fotos oder Videos 😉
      Eigentlich müsste ich dann die grossen Städte besonders toll finden! Aber irgendwie… Ne 😀

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