Goodbye Asia!

Sonntagmorgens gab es dann endlich endlich einen Bus nach Melaka, der uns innerhalb von vier Stunden an das dortige Busterminal brachte. Dort wurden wir gleich von einem Hotelbesitzer angesprochen, der uns einen Flyer seines Hotels zeigte und für 10 Ringgit mit in die Stadt nehmen wollte, wo wir uns unser Zimmer erst einmal anschauen konnten. Das Taxi hätte 20 gekostet, also gesagt, getan!
Als er erfuhr, dass wir am nächsten Tag schon wieder nach Singapur abreisen mussten, organisierte er gleich noch zwei Bustickets für uns. Gott sei Dank! Sonntag ist diese Route offenbar so beliebt, dass wir gerade noch die letzten zwei Tickets ergattern konnten, die für diesen Tag übrig waren.
Damit wir auch noch etwas von der Stadt zu sehen bekamen, nahm er den Umweg durch einen traditionellen Stadtteil von Melaka, in dem wir sogar einen kurzen Blick auf eine Hochzeit werfen konnten. wpid-dsc_0038.jpgDanach ging es vorbei an roten Steinbauten der Holländer und schließlich nach Chinatown. Das Hotelzimmer war bezahlbar, die Rucksäcke schwer, die Lage gut und es war relativ sauber, also entschieden wir uns nach kurzem Umsehen dort zu bleiben. Danach war unsere wpid-dsc_0044.jpgAbendgestaltung wieder dermaßen kulturell wertvoll… 😀 Flo war schockiert, dass ich noch nie in einem Hard Rock Cafe gegessen habe und da die dort sehr happigen Preise in Malaysia ja einigermaßen bezahlbar waren… Den Nachtmarkt haben wir uns aber natürlich nicht entgehen lassen: Zahllose Essensstände, Kleinkram, Kleidung, so ziemlich alles was man sich denken konnte, wurde hier bis Mitternacht angeboten, sogar Hamster und Echsen (sehr zu meinem Unbehagen). An den Ecken standen überall knallbunte Rikschas bereit, geschmückt mit jeder Menge Kitsch in Richtung „Hello Kitty“ und „Frozen“, sehr gewöhnungsbedürftig!wpid-dsc_0042.jpgDer nächste Morgen war komplett verregnet und so sprinteten wir nur schnell zum Taxi, dass uns zum Bus nach Singapur brachte, drei Stunden später sollten wir aus dem Bus aussteigen, gesagt warum bekommt man hier eher selten, also einfach mal den anderen hinterher. Schnell haben wir geblickt, dass es hier darum ging, neue Stempel im Pass zu sammeln 😉 Wieder zurück und weiter, nach einer halben Stunde dasselbe noch mal, diesmal mit unserem gesamten Gepäck – Sicherheitscheck, wie am Flughafen.
Und dann waren wir da. Irgendwo im Nirgendwo in Singapur. Aber auch hier gab es nette Menschen, die uns halfen, die richtigen Busse zu unserem Hotel zu finden. Schnell geduscht und los zum Sightseeing, Zeit zum Ausruhen blieb während dieses Urlaubs nicht ganz so viel. Wir entschieden uns für die „Gardens by the Bay“ und staunten über die vielen verschiedenen Pflanzen, bis sich der Magen meldete.wpid-dsc_0294.jpg Zum Glück gab es ganz in der Nähe „Satay by the bay“ (Satay ist ein typisch südostasiatisches Gericht, erinnert ein etwas an Grillfackeln – zumindest mich unwissenden Vegetarier!), wo man sich gar nicht entscheiden konnte, was man zuerst probiert.
Als es dann dunkel wurde, besuchten wir die „Supertrees“, bewachsene Stahlgerüste, die unter anderem Strom erzeugen, die nachts beleuchtet werden und wo uns eine wunderschöne Musik-und Lichtshow geboten wurde. Danach spazierten wir noch ein wenig am Singapore River entlang und ließen den letzten richtigen Abend in Asien bei einem Bier ausklingen.wpid-img_20150511_082954.jpg

Am nächsten Morgen machten wir uns auf nach Sentosa, einer kleinen Insel, die vor Singapur liegt, um die Universal Studios zu besuchen.wpid-wp-1431695367076.jpeg Flo fand sie, verglichen mit den amerikanischen, ein wenig enttäuschend, vor allem da der Eintrittspreis der selbe ist, aber insgesamt hatten wir einen spaßigen Tag mit vielen Shows und Fahrattraktionen. Leider war es sehr sehr heiß und ich merkte mal wieder, dass mein Kreislauf derartiges Wetter nicht so verträgt (ich wundere mich immer noch, dass er bisher alles ohne Probleme mitgemacht hat) und bekam zum Ende des Tages heftige Kopfschmerzen, die wir, zurück im Hotel, glücklicherweise erfolgreich mit einer Aspirin und einer Stunde Schlaf bekämpfen konnten, bevor es an den Flughafen ging. Diesmal war nicht so viel Zeit übrig, aber eins musste noch sein: Die Suche nach einem McDonalds. Fragt mich nicht warum, aber Flos Auslandsprojekt heißt: In jedem neuen Land, in das er kommt, einen Cheeseburger bei McDonalds essen und da durfte Singapur nicht fehlen. Ich frag mich zwar wirklich, ob es da überhaupt Unterschiede gibt, aber jedem das Seine. -s

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One Comment

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  1. Lina Schneider May 21, 2015 — 1:41 pm

    😀 andere sammeln T-Shirts vo Hard Rock Cafe´….Flo halt Cheeseburger 😀

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